Statistik
Einwanderung überwiegt Wegzüge
Im vergangenen Jahr ist die Bevölkerung in Deutschland durch Ein- und Auswanderung um rund 400.000 Personen gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind 1,58 Millionen Menschen eingewandert, 87 Prozent hatten einen ausländischen Pass.
Mittwoch, 17.07.2019, 5:23 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 18.07.2019, 17:23 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Im Jahr 2018 sind rund 400.000 Personen mehr nach Deutschland zugezogen als weggegangen sind. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, standen 1,58 Millionen Einwanderern 1,18 Millionen Auswanderer gegenüber. Die Nettoeinwanderung ist im Vergleich zu 2017 (416.000) damit leicht gesunken.
Ebenfalls rückläufig ist der Wanderungsverlust deutscher Staatsbürger. Im Vorjahr kehrten 262.000 Deutsche dem Land den Rücken (2017 249.000). Weil zugleich rund 202.000 Deutsche aus dem Ausland heimkehrten, sank die Zahl der deutschen Staatsbürger um rund 60.000. Im Jahr davor hatte die Differenz noch 82.000 Personen betragen.
87 Prozent (1,38 Millionen) der 1,58 Millionen Eingewanderten hatten einen ausländischen Pass (2017: 89 Prozent). Insgesamt wanderten 924.000 Ausländer aus Deutschland ab. Den größten Teil der Nettoeinwanderung von EU-Staatsangehörigen machten Rumänen (68.000), Kroaten (29.000) und Bulgaren (27.000) aus. (epd/mig)
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