Svenja Schulze im Gespräch
Hunger „reicht vielen nicht mehr als Argument.“
21.07.2024
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) muss voraussichtlich mit weniger Geld auskommen. Folgen könnte dies bei akuten Krisen haben, sagt Schulze im Gespräch. Auf Einschnitte müssten sich auch deutsche Hilfsorganisationen einstellen.
EU-Lieferkettengesetz
Menschenrecht-Regeln für Unternehmen auf der Kippe
14.02.2024
Kinderarbeit, Ausbeutung, Umweltschäden: All dem sollte die europäische Lieferkettenrichtlinie bei Geschäften europäischer Unternehmen im Ausland ein Ende setzen. Doch nach einer Blockade der FDP steht das Vorhaben auf den letzten Metern vor dem Scheitern. Fragen und Antworten zum Vorhaben - und wie es jetzt weitergeht:
Menschenrechtler im Niger
Ohne EU-Gesetz Fluchtrouten wieder sicherer geworden
30.01.2024
Die EU zeigt sich gerne als Hüter von Menschenrechten. Im Niger hat ein auf Druck der EU eingeführtes Anti-Migrationsgesetz jedoch zu massiven Menschenrechtsverletzungen geführt. Seit November gilt es nicht mehr. Menschenrechtler sind erleichtert.
„Gefährlicher Trend“
Hilfe-Kürzungen untergräbt Glaubwürdigkeit Deutschlands in der Welt
29.01.2024
Ausgerechnet jetzt will die Bundesregierung bei der Hilfe im Ausland kürzen – dabei nehmen die Krisen weltweit zu. Immer häufiger müssen Helfende entscheiden, wem sie helfen, weil es nicht genug für alle gibt. Deutschlands Ruf in der Welt nimmt dadurch Schaden, sagen Fachleute.
Expertengespräch
Kürzungen im Entwicklungsetat: Deutschland lässt Hungernde im Stich
06.08.2023
Eigentlich wollte die Weltgemeinschaft den Hunger bis 2030 besiegen. Doch seit Jahren steigt die Zahl der Menschen, die nicht genug zu essen haben. Dass die Bundesregierung nun bei der Entwicklungshilfe kürzen will, setzt ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel, sagt der Direktor der Denkfabrik „Centre for Humanitarian Action“ (CHA), Ralf Südhoff, im Gespräch.
Neue Heimat
Afghanische Flüchtlinge sehen ihre Zukunft in Pakistan
20.12.2022
Die meisten Afghanen flüchten nicht nach Europa. Etwa drei Millionen von ihnen beherbergt Pakistan teilweise seit Jahrzehnten. An einer Schule in Peschawar zeigt sich: Im Alltag ist das Zusammenleben unkompliziert. Doch Armut und die unsichere Rechtslage sind ein Problem.
„Verheerendste Dürre“
Die Viehhirten im Norden Kenias spüren die Folgen des Klimawandels
28.11.2022
Der Nordwesten Kenias wird von einer verheerenden Dürre heimgesucht. Darunter leiden vor allem die nomadisch lebenden Hirten in der Region. Doch Weggehen ist für sie keine Option.
Drei Fragen
Klimawissenschaftlerin Laudien: „Dürren in Ostafrika werden häufiger und intensiver“
27.11.2022
Ostafrika durchlebt derzeit die schlimmste Dürre seit vier Jahrzehnten. Die Klimawissenschaftlerin Rahel Laudien vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung erklärt, was die Erderwärmung damit zu tun hat und wie Landwirte sich an die Trockenheit anpassen können.
Dürre in Kenia
„Wir erleben hier die schlimmsten Folgen des Klimawandels“
18.10.2022
Bis zu 4,4 Millionen Menschen sind in Kenia von Hunger und Mangelernährung bedroht. In einem Krankenhaus im Nordwesten des Landes erhalten Kinder aus der Region Hilfe. Besorgt blickt das Team dort auf die kommenden Monate.
Klimaexperte
Teile Pakistans drohen unbewohnbar zu werden
04.09.2022
Teile des Pakistans kann aufgrund der Erderwärmung unbewohnbar werden, warnen Experten. Sie fordern einen globalen Solidaritätsfonds, um die Folgen der Klimakrise in armen Ländern abzumildern. Nach dem starken Monsunregen in Pakistan sei die Lage im Land verheerend.