Türkische Presse Europa
10.02.2010 – EU-Beitritt Türkei, Türkischunterricht, Diskriminierung, Hartz IV
11.02.2010
Die Europaausgaben der türkischen Zeitungen berichten unter anderem über die zunehmende Diskriminierung türkischer Stellenbewerber in deutschen Unternehmen, die Bundesverfassungsgerichtsentscheidung zu den Hartz IV-Regelsätzen und die Integrationsratswahlen. Der deutsche Botschafter spricht mit der ZAMAN ferner über den EU-Beitritt der Türkei, die Islamfeindlichkeit in Deutschland und die Integrationspolitik. Weitere Themen sind Visaregelungen, Türkischunterricht u.v.m.
Türkische Presse Europa
09.02.2010 – türkischer Name, Türkischunterricht, Integrationsrat
10.02.2010
In der türkischen Presse in Europa vom Dienstag wird die Diskriminierung aufgrund eines ausländischen Namens bei Arbeitsplatzbewerbungen aufgegriffen. Außerdem wird über die Einführung von Türkisch als zweite Schulfremdsprache in NRW und die Ergebnisse der Integrationsratswahlen in diesem Land berichtet.
Maria Böhmer
Hartz IV-Regelsätze trifft Migranten in hohem Maße
10.02.2010
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Verfassungswidrigkeit der Hartz IV Regelsätze „hat in einem hohen Maße Auswirkungen auf Migrantenfamilien“, erklärte Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) und forderte bei der Neuberechnung die Einbeziehung von Maßnahmen zur Sprachförderung und für eine bessere Bildung von Kindern.
Thomas De Maizière
Gesetzgeberische Aktivitäten bei Optionspflicht sind verfrüht
10.02.2010
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hält eine Gesetzesänderung im Staatsangehörigkeitsrecht für zu verfrüht. Man müsse zunächst abwarten, für welche Staatsbürgerschaft sich betroffene Jugendliche entscheiden.
Ausstellung
Auf der Flucht – Sieben Lebenswege nach Deutschland 1980-2010
10.02.2010
„Gib niemals auf!“ – das ist das Lebensmotto des 22jährigen Alan Kadiews. Geflohen mit 13 Jahren aus der russischen Republik Dagestan, lebt er heute mit dem Aufenthaltsstatus der Duldung in Bremerhaven. In „Auf der Flucht. Sieben Lebenswege nach Deutschland 1980–2010.“ stehen Flüchtlinge aus Dagestan, dem Iran, Kamerun, Togo, der Türkei und Sri Lanka im Mittelpunkt, die heute in Bremerhaven leben.
Staatsangehörigkeit
Grüne legen Gesetzesentwurf zur Streichung der Optionsregelung vor
09.02.2010
Die Grünen legen einen Gesetzesentwurf zur Streichung der sogenannten Optionsregelung im Staatsangehörigkeitsrecht vor. Für den Grünen-Politiker Memet Kilic ist die Regelung integrationspolitisch kontraproduktiv und benachteiligt ausländische Jugendliche aus Nicht-EU-Staaten.
PARTIMO
VIKZ gibt Startschuss für eine bessere Bildungs- und Jugendarbeit
09.02.2010
Die Otto Benecke Stiftung und der Verband der Islamischen Kulturzentren stellten gestern im Schülerwohnheim in Duisburg-Hochfeld ihr gemeinsames Modellprojekt „Partizipation zur Verbesserung der Bildungs- und Jugendarbeit in Duisburg-Hochfeld und Köln- Ehrenfeld“ (PARTIMO) vor.
Diskriminierung
Studie belegt Nachteile für Bewerber mit türkischen Namen
09.02.2010
Trotz Antidiskriminierungsgesetz und allgemein wachsender Integrationsbereitschaft werden Stellenbewerber mit türkischen Namen auf dem deutschen Arbeitsmarkt noch immer eklatant benachteiligt. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die beim Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn erschienen ist.
Türkische Presse Europa
07. und 08.02.2010 – Cihad, Integrationsratswahlen, Elternkongress, Staatsbürgerschaft
09.02.2010
Die Europaausgaben türkischer Tageszeitungen räumen dem Fall „Cihad“, der von seiner Zahnärztin aufgrund seines Namens nicht behandelt wurde, breiten Raum ein. Außerdem wird über den Elternkongress und die Integrationsratswahlen in NRW sowie über die doppelte Staatsbürgerschaft berichtet.
Rechtsextremismus
Bundesregierung kann Kürzung von Mitteln nicht erklären
09.02.2010
In Ihrer Antwort auf eine parlamentarischen Anfrage der Linksfraktion verteidigt die Bundesregierung die im schwarz-gelben Koalitionsvertrag vereinbarte Ausweitung der Programme gegen Rechtsextremismus auch auf den Linksextremismus und auf den Islamismus. Überzeugen kann sie allerdings nicht.