Feuilleton
Ressort Feuilleton in chronologischer Reihenfolge:40 Jahre „Live Aid“
Meilenstein der Popgeschichte prägt Afrika-Stereotype bis heute
13.07.2025
Es war ein Musikevent der Superlative und sammelte Spendengelder für die Hungerhilfe in Äthiopien: Im Juli 1985 fand in London und Philadelphia zeitgleich das Konzert „Live Aid“ statt. Rund zwei Milliarden Menschen schauten vor dem Fernseher zu.
Von Alexander Lang
„Willkommenskultur“ im Kino
Wenn plötzlich Syrer statt Ukrainer kommen
25.06.2025
Ein bretonisches Dorf möchte ukrainische Geflüchtete aufnehmen. Doch als Syrer ankommen, kippt die Stimmung. Julie Delpy liefert in seinem neuen Kinofilm eine bissige Komödie über Vorurteile und Rassismus.
Ein Jahr im Ausland
Tansania, Kamerun, Deutschland: Was bleibt nach dem Freiwilligenjahr?
19.05.2025
Das Freiwilligenprogramm „weltwärts“ besteht seit 2008, und seit 2014 kommen auch junge Menschen aus dem Globalen Süden als Freiwillige nach Deutschland. Im Film „Was bleibt“ blicken sieben von ihnen auf das Jahr zurück. Die Unterschiede sind groß.
Von Birte Mensing
100 Jahre Malcolm X
Radikaler Streiter für eine schwarze Revolution
18.05.2025
Malcolm X war ein radikaler muslimischer Aktivist und Denker. Er stand für einen kompromisslosen Kampf für Schwarze in den USA. Im Alter von 39 Jahren wurde er 1965 ermordet. Die Hintergründe werfen noch immer Fragen auf.
Von Konrad Ege
80 Jahre Kriegsende
Hessen hatte damals mehr Flüchtlinge
07.05.2025
Wohl bis zu einer Million Heimatvertriebene sind nach dem Zweiten Weltkrieg nach Hessen gelangt – und hier integriert worden. Was bedeutet diese gewaltige Zahl in der heutigen Migrationsdebatte?
Von Jens Albes
8. Mai 1945
Nach der Kapitulation will niemand mehr ein Nazi gewesen sein
06.05.2025
Der 8. Mai 1945 war der Tag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands. Der Krieg war für die Deutschen vorbei, aber das Erbe des Nationalsozialismus lastete weiter auf ihnen – und schlug einen langen Schatten.
Von Jürgen Prause
26. April 2025
Älteste noch existierende Moschee begeht 100-jähriges Bestehen
24.04.2025
Vor 100 Jahren wurde der erste Gottesdienst in der Berliner Lahore-Ahmadiyya-Moschee abgehalten. Die älteste noch existierende Moschee Deutschlands bot in der NS-Zeit eine Zuflucht für Juden und wurde 20 Jahre lang von einer Frau verwaltet.
Von Jonas Grimm
Kolonialgeschichte im Unterricht
Kamerun wagt wenig Kritik an deutschen Kolonialisten
19.04.2025
Am 20. April 1885 starb Gustav Nachtigal, der Kamerun zur deutschen Kolonie machte. In Douala steht bis heute ein Denkmal für ihn. Dekoloniale Ansätze erhalten kaum Raum.
Von David A. Fischer
Jubiläum mit Hallervorden
Gebührenfinanziertes N- und Z-Wort zur besten Sendezeit
07.04.2025
Dieter Hallervorden steht in der Kritik, weil er im Ersten zwei Wörter benutzte, die rassistisch sind. Im Netz gibt es scharfe Kritik gegen ihn. Dagegen wehrt sich Hallervorden. Die gebührenfinanzierte ARD stellt sich hinter den Komiker. Sein erster Fall ist das nicht.
Historisches Unrecht
Suche nach Herkunft von kolonialem Kulturgut
31.03.2025
Kopfschmuck mit Perlen aus Straußeneischalen: In Hessens Museen liegt nicht nur NS-Raubgut, sondern auch manche historische Zusendung aus Deutschlands einstigen Kolonien. Was geschieht damit heute?
Von Jens Albes