Gesellschaft
Ressort Gesellschaft in chronologischer Reihenfolge:Kippa-Warnung
Größte Gefahr für Juden geht von Nazis aus, nicht von Muslimen
09.03.2015
Von 1.275 antisemitischen Straftaten im Jahr 2013 wurden 1.218 als rechtsextrem motiviert eingestuft und 31 von "Ausländern". Ungeachtet dessen bekräftigt Zentralratspräsident Schuster seine Kippa-Warnung und warnt vor Muslimen.
Mehr Toleranz für Andersgläubige
Gerichtspräsident mahnt: An Öffnung der Kirchen führt kein Weg vorbei
06.03.2015
Arbeitsrechtler rät den Kirchen, die Loyalitätsanforderungen an ihre Beschäftigen abzustufen. Auch andersgläubige und nichtreligiöse Menschen sollten in kirchlichen Einrichtungen arbeiten können. Das sei nicht nur eine juristische Frage.
Dresden
Flüchtlingscamp nach Pegida-Kundgebung attackiert
04.03.2015
Nach einer Pegida-Demo in Dresden haben Teilnehmer einen Flüchtlingscamp angegriffen. Die Täter skandierten rassistische und nationalistische Rufe wie "Deutschland den Deutschen" und "Geht doch zurück in euer Land".
Keine Problemviertel
Kritik an Zentralratspräsident wegen Kippa-Äußerung
03.03.2015
Statistisch gesehen gibt es laut Senatorin Kolat keine Problemviertel. Juden können auch in Stadtteilen mit vielen islamischen Bewohnern Kippa tragen. Der Anstieg antisemitischer Vorfälle gehe auf das Konto von Rechtsextremisten. Auch Juden zeigen sich enttäuscht vom Zentralratspräsidenten.
Flucht aus Kosovo
In Deutschland ist alles besser
02.03.2015
Armut sei kein Asylgrund, pochen deutsche Innenminister und schieben 99 Prozent aller Flüchtlinge aus Kosovo ab. Bald könnte auch die Familie Haziri dran sein. Sie waren gekommen, um nach einer neuen Perspektive für ihr Leben zu suchen.
Von Martina Schwager
Armutszeugnis
Kaum Förderplätze für Integration von Asylbewerbern in Arbeitsmarkt
25.02.2015
Nur knapp 500 Förderplätzen zur Integration in den Arbeitsmarkt stehen rund 160.000 Asylbewerber gegenüber. Das teilt die Bundesregierung mit. Grüne werfen Schwarz-Rot Untätigkeit vor.
Schweizer Studie
Anlass, Form, Richtung und Ausmaß von Flucht haben sich stark verändert
25.02.2015
Anlass, Form, Richtung und Ausmaß von Flucht haben sich stark verändert. Heute gehören auch von Gewalt oder Krieg Verfolgte und Arbeitsmigranten zu den Vertrieben. Das aktuelle Schutzverständnis erfasst sie aber nicht. Einer Schweizer Studie zufolge sind Reformen nötig.
Geben und Nehmen
Studenten und Asylbewerber unterstützen sich gegenseitig
24.02.2015
Die Zahl der steigenden Flüchtlinge macht erfinderich. In Frankfurt am Main etwa treffen sich Studenten mit studierten Asylbewerbern. Die Einheimischen führen in die Stadt und die Hochschule ein, die Neuen unterstützen mit ihren Fachkenntnissen das Studium.
Von Jens Bayer-Gimm
Kein Moscheeasyl in Deutschland
Muslime setzen auf andere Hilfen für Flüchtlinge
23.02.2015
Die Zahl der Menschen, die in Deutschland Schutz in Kirchen finden, ist angestiegen. Viele dieser Flüchtlinge sind Muslime. Dennoch ist in Deutschland kein Fall von Moscheeasyl bekannt. Die Gründe sind vielfältig.
Von Andreas Gorzewski
Grandiose Idee!
Einen Flüchtling aufnehmen – warum nicht?
20.02.2015
Mit Hilfe einer Internetplattform will eine Initiative bundesweit Flüchtlinge in Wohngemeinschaften vermitteln. Ziel ist es, möglichst viele in einer würdevollen Umgebung unterzubringen. Hunderte haben sich bereits registriert.
Von Sebastian Stoll